Wissenstransfer als Schlüssel zum nachhaltigen Unternehmenserfolg

Ein professioneller Wissenstransfer bekommt im digitalen Zeitalter für Unternehmen eine immer größere Bedeutung.

Durch die höhere Flexibilität der Mitarbeitenden und agile, häufig projektbezogene Aufgabenstellungen ist systematischer Wissenstransfer eine betriebliche Notwendigkeit. Auch die Auswirkungen des demografischen Wandels treffen Unternehmen teilweise deutlich – wichtiges Erfahrungs- und Prozesswissen läuft Gefahr verloren zu gehen, wenn Mitarbeitende mit Schlüsselwissen nach Jahren den Betrieb verlassen.

Ein professioneller Wissenstransfer bekommt im digitalen Zeitalter für Unternehmen eine immer größere Bedeutung.

Durch die höhere Flexibilität der Mitarbeitenden und agile, häufig projektbezogene Aufgabenstellungen ist systematischer Wissenstransfer eine betriebliche Notwendigkeit. Auch die Auswirkungen des demografischen Wandels treffen Unternehmen teilweise deutlich – wichtiges Erfahrungs- und Prozesswissen läuft Gefahr verloren zu gehen, wenn Mitarbeitende mit Schlüsselwissen nach Jahren den Betrieb verlassen.

Für das Arbeitstreffen des Lernenden Netzwerkes des Projektes „Arbeit 4.0 – Lösungen für die Arbeitswelt der Zukunft“ trafen sich 17 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter am 24. August 2017, von 14-17 Uhr, bei der Firma Oltrogge & Co. KG. Thema dieses Treffens war „Wissenstransfer“.

Mit Frau Lisa Grefe, von der ck2 Beratung für Wissensmanagement, wurde eine erfahrene Spezialistin auf dem Gebiet als Referentin gewonnen. „Der Verlust von Erfahrungswissen langjähriger Mitarbeiter kann zu einem echten Risiko für Unternehmen werden. Denn wenn wichtige Wissensträger die Organisation verlassen, ohne ihr wertvolles Wissen zuvor organisiert zu übergeben, werden zum Beispiel wichtige Kundenkontakte nicht mehr gepflegt, Projekte können nicht fortgeführt werden oder Produkte werden mehrfach entwickelt, weil keiner mehr von den ersten Entwicklungsprozessen weiß. Die demografische Entwicklung verdeutlicht den Handlungsbedarf in diesem Thema.“

Information + Erfahrung = Wissen

Erster Baustein des Workshops war ein kurzer theoretischer Input. Aufbauend auf dem Modell „Wissenstreppe“ (nach North) wurde deutlich, dass Wissen mehr umfasst als Information. Wissen entsteht dadurch, dass Informationen mit Erfahrungswissen gekoppelt werden. Möchte man also Wissen weitergeben, reicht es nicht aus, nur Informationen zu teilen – Erfahrungen der Menschen sind mindestens ebenso wichtig.  Das Wissen weiterzugeben ist in vielen Situationen im Arbeitsalltag von Bedeutung.
Die Teilnehmerin Meike Ferkau, Johanneswerk Bielefeld bemerkt dazu: „Das Thema ist spannend, weil es jedes Teammitglied betrifft. Ganz egal welcher Altersgruppe man angehört, das bestehende Wissen muss, z.B. vor dem Urlaubsantritt, an Kollegen/innen weitergegeben werden, damit Projekte nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Eine drastischere Folge ist, dass bestehendes Wissen verloren geht, wenn der richtige Zeitpunkt zum Wissenstransfer verpasst wird.“

 

Voneinander lernen – Wissensaustausch im Netzwerk

In dem Lernenden Netzwerk erfolgt fokussierte Themenarbeit entlang spezifischer Wünsche der Beteiligten. Es handelt sich um ein lösungsfokussiertes, praxisnahes und mittelstandsbezogenes Angebot. Das Lernende Netzwerk ist eine Plattform (15-20 KMU) mit unmittelbarer Anwendbarkeit der Ergebnisse. Das Lernende Netzwerk trifft sich drei Mal jährlich zu abgestimmten Themen und gemeinsamem Wissensaustausch jeweils auf freundliche Einladung eines teilnehmenden Unternehmens.
Insbesondere der Austausch mit anderen Unternehmen stellt einen hohen Gewinn für die Teilnehmenden dar. „Mir hat besonders gefallen, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, verschiedener Größen … an der Veranstaltung teilgenommen haben. Dadurch wurde deutlich, dass die Thematik alle Unternehmen betrifft und meiner Meinung nach zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnt“, fasst Meike Ferkau zusammen.

Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die gerne im Lernenden Netzwerk mitwirken möchten, sind jederzeit herzlich eingeladen sich bei Projektleiterin Almut Ranft (ranft@owl-maschinenbau.de; 0521 – 98877514) zu melden.

Ansprechpartner
Almut Ranft
OWL Maschinenbau e.V., Projektleiterin Arbeit 4.0
T 0521 988775-14