NRW-Gesundheitsministerin Steffens in Bielefeld zur Digitalisierung im Altenheim: "Wir sind stolz darauf, was hier passiert!"

Smart-TV und ein Systemtelefon in jedem Wohnraum, Gebäudetechnik, die über ein Netz gesteuert wird, über Funkschaltbarer individuell programmierbarer Sonnenschutz, Bewegungsmelder an der Wand hinter dem Bett und im Badezimmer und das alles in einer Einrichtung der Altenhilfe. Birgit Michels-Rieß sieht darin keinen Widerspruch.

Maria Frieß (87) skypt gerne und häufig mit ihrem Sohn und seiner Familie, die in den USA lebt. Das moderne Kommunikationsmittel lässt sie am Leben ihrer Kinder und Enkelkinder teilhaben. (Foto: Cornelia Schulze /Stuckhard Kommunikation)

 Im Gegenteil: Vom Einsatz der modernen digitalen Technik, davon ist die Leiterin des Bethel-Seniorenzentrums Breipohls Hof in Bielefeld nach drei Jahren Erfahrung überzeugt, profitieren die Bewohner wie die Mitarbeitenden. Davon hat sich auch NRW-Ministerin Barbara Steffens überzeugt. Sie hat einen Förderbescheid für die „Projektwerkstatt Gesundheit 4.0“ an das ZIG und seine Partner übergeben.

In dem auf drei Jahre angelegten Innovationsprojekt wird unter anderem an einem System gearbeitet, das Patienten ermöglicht, Blutdruck- und Pulswerte über das Smartphone an den behandelnden Arzt übertragen zu können. Zudem arbeitet die Projektwerkstatt daran, dass elektrogetriebene Rollatoren Hindernisse selbstständig umfahren und über ein Navigationsprogramm den Nutzer nach Hause leiten. Das Projekt war beim Projektaufruf Regio.NRW erfolgreich und wird gemeinsam mit der Fachhochschule Bielefeld und der Hochschule OWL sowie mit zahlreichen weiteren Partnern im Rahmen des regionalen Handlungskonzepts „OWL 4.0“ umgesetzt.

Bericht: Neue Westfälische (13.07.2016); Westfalen-Blatt (13.07.2016); WDR Lokalzeit Bielefeld (12.07.2016)

Ansprechpartner
Uwe Borchers
Geschäftsführer ZIG OWL e.V.
T 0521 329860-12