Energie-
monitoring von Morgen

Energiekosten senken und Ressourcen sparen mit System

Jörg Timmermann, Vorstandssprecher der Weidmüller Gruppe
„Zur Erhöhung von Anlageneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit ist die Optimierung von Energieverbräuchen ein entscheidender Faktor. Eine Lösung hierfür setzen wir bereits in unserer eigenen Produktion in Detmold ein.“
Herausforderung

Die natürlichen Ressourcen werden knapper. Das gilt insbesondere für Standorte wie Deutschland, die über vergleichsweise wenig eigene Reserven verfügen. Um trotz steigender Energiepreise wettbewerbsfähig zu sein, ist die Verbesserung der Energie- und Anlageneffizienz ein ganz entscheidender Faktor für produzierende Unternehmen. Denn wer den Energieverbrauch senkt und die Anlagenverfügbarkeit erhöht, steigert die Profitabilität. Dabei gewinnt auch die effiziente Steuerung von Wartungen und die Vermeidung von Ausfällen immer mehr an Bedeutung.

Lösung

Wer Energie sparen will, braucht Transparenz über den tatsächlichen Verbrauch. Deshalb hat Weidmüller ein ganzheitliches Monitoringsystem entwickelt, das alle Energieströme vom Netzübergabepunkt über Produktionshallen und Anlagen bis hin zu einzelnen Maschinen und deren Verbrauchern dokumentiert – in Echtzeit. Hardware und Software arbeiten dabei Hand in Hand. Über die hohe zeitliche Auflösung der Daten können Verbrauchsspitzen präzise erkannt und gezielt angegangen werden. Ebenso ist es möglich, Maschinen zu identifizieren, die unnötig im Stand-by betrieben wurden oder in näherer Zukunft durch Verschleiß auszufallen drohen.

Realisierung

Mit dem Aufbau eines technischen Energiemanagement-Systems wurden 2009 die Grundlagen geschaffen, seit 2011 bewährt sich das intelligente Energiemonitoring in der Praxis – in der eigenen Produktionshalle. Auf Basis der bisher erhobenen Daten werden seitdem sukzessive Auswertungstools aufgebaut, die dabei helfen, Lastspitzen zu optimieren, unnötigen Stand-by-Betrieb zu vermeiden, den optimalen Wartungszeitpunkt zu finden und so die Produktivität zu steigern.

Ergebnis

Der Nutzen ist messbar: Der CO2-Verbrauch und die Energiekosten konnten gesenkt werden – bei gleichzeitig gestiegener Anlagenverfügbarkeit. Mit der Sensibilisierung der Mitarbeiter in der Produktion für das Thema Energiemanagement wurde ein weiteres wesentliches Ziel erreicht und der kontinuierliche Verbesserungsprozess eingeleitet. Auch auf zukünftige Bauvorhaben kann das intelligente Energiemonitoring übertragen werden – auf eigene, aber auch auf Vorhaben anderer Unternehmen.

25 %
Effizienzsteigerung bei der Druckluftversorgung
60 %
Minimierung der Ausfallzeiten
10 %
Reduzierung der Zykluszeiten
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Ansprechpartner
Klaus Meyer
Energie Impuls OWL e.V., Projektleiter "Klimaschutz, Energie und Bauen im Industrie 4.0 Umfeld"
T 0521 44818-371