Individuelle
Produkte für Morgen

Durchgängige Nutzung digitaler Daten
in der Produktion von Trennverstärkern

Roland Bent, CTO Phoenix Contact-Gruppe
„Unser industrielles Umfeld verändert sich zunehmend.
Das erfordert eine Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produkten, die alle miteinander kommunizieren.“
Herausforderung

Phoenix Contact ist weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Am Standort Bad Pyrmont fertigt das Unternehmen unter anderem den sechs Millimeter schmalen Trennverstärker Mini Analog. Eingesetzt wird er in elektrotechnischen Anlagen – immer wenn es darum geht, sensible Messwertsignale störungsfrei zu übertragen. Die Herausforderung: eine steigende Zahl verschiedener Signale und unterschiedlicher Anforderungen und die damit verbundene Nachfrage nach maßgeschneiderten Produkten, die sich wirtschaftlich und kosteneffizient in die Gesamtlösung einfügen. Ziel ist es deshalb, die komplexen Fertigungsprozesse flexibel zu gestalten und eine unterbrechungsfreie Produktion zu ermöglichen.

Lösung

Für die Herstellung der Trennverstärker betreibt Phoenix Contact eine modulare Produktionslinie. Hier werden alle Komponenten und Arbeitsstationen durchgängig digital beschrieben. Auf diese Weise wird die Kommunikation zwischen Produkt, Mitarbeiter und Maschine verbessert, um selbst geringe Losgrößen wirtschaftlich und kostengünstig zu produzieren. Alle notwendigen Arbeitsplätze, Montagemaschinen und Prüfzellen lassen sich an das Fertigungssystem koppeln. Ein beliebig erweiterbares Werkstückträger-Umlaufsystem erlaubt die flexible Vernetzung sämtlicher Fertigungsressourcen zu einem Produktionssystem.

Realisierung

Um die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden mit individuellen Produkten zu erfüllen, setzt Phoenix Contact bei der Fertigung der Trennverstärker Mini Analog auf flexible Produktionsanlagen. Der unternehmenseigene Maschinenbau plant, baut und optimiert die Fertigungsstraßen – immer unter der Berücksichtigung neuster Technologien. Die Individualisierung des Produktes erfolgt im Web-Konfigurator. Dort können Kunden individuelle Varianten konfigurieren und zum Beispiel die Art der Ein- oder Ausgangssignale wählen. So können die zukünftigen Einstellungen schon im Voraus festgelegt werden und es entsteht eine Vielzahl verschiedener Geräteversionen. Damit Mensch und Maschine schnell und effizient arbeiten können, nutzen alle beteiligten Systeme – von der Auftragserstellung bis zum fertigen Produkt – die entsprechenden digitalen Daten.

Ergebnis

Durch die Individualisierung des Produktes ergeben sich ca. 1.000 verschiedene Geräteversionen für den Trennverstärker Mini Analog. Technologische Weiterentwicklungen von Produktionsprozessen lassen sich einfach und schnell in den Fertigungslinien umsetzen. Und da trotz der Produktvielfalt kleine Chargen zu den Kosten der Massenfertigung hergestellt werden können, erhält der Kunde sein individuell vorkonfiguriertes Produkt schon ab Stückzahl 1.

1.000
Geräteversionen
1 Stück
zu den Kosten einer Massenfertigung
Kommen Sie vorbei!

Sehen Sie sich dieses und andere Beispiele erfolgreicher Digitalisierung in OWL live vor Ort an. Für Gruppen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik bieten wir geführte Präsentationen an. Melden Sie sich beim Besuchermanagement der OWL Arena 4.0 für eine Führung an:

Besuchermanagement OWL Arena 4.0
Tel: +49 521 96733-285
besucherfuehrung@owl-morgen.de

Auch Sie können unser MORGEN mitgestalten!

Lassen Sie sich inspirieren und finden auch Sie Ihre Chancen in unserem MORGEN in OWL.

Ansprechpartner
Thore Arendt
OWL GmbH, Projektleiter Industrie 4.0
T 0521 96733-288