Smart Country Side

Ziel

Dieses Projekt will den Weg dafür bereiten, dass sich Lösungsstrategien, Technologien und Vorgehensweisen der „Industrie 4.0“ und „Intelligente technische Systeme“ miteinander verbinden, um für Smartphone und PC anwendbar zu werden. Wir möchten keine virtuellen Realitäten für die Modelldörfer schaffen, sondern leicht anzuwendende digitale Lösungen „Smart Country Services“ als Instrument oder Hilfsmittel bedarfsorientiert nutzen, um die Lebensqualität, Daseinsvorsorge und Teilhabe der Bürger im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern.

Vorgehen

Ziel ist es durch unterschiedliche Indikatoren Dörfer in Lippe und Höxter auszuwählen, mit denen beispielhaft zusammen gearbeitet werden kann. Welche Unterschiede gibt es in den Dörfern, wie lassen sich Dörfer definieren und kategorisieren? Dies sind u.a. Fragen, die im weiteren Prozess  und durch die Entwicklung eines Methodenkoffers beantwortet werden sollen, so dass spezifische aus der Dorfbevölkerung gewachsene Ideen im Bereich Digitalisierung, umgesetzt werden. Hierfür sollen in Dorfkonferenzen und weiteren unterschiedlichen Formaten (Workshops, Befragungen, Interviews, Erhebungen, Statistiken u.a.) die Bedarfe im Dialog mit den Bürgern ermittelt, mit IKT-Experten smarte Lösungen erarbeitet und vor Ort in den Modelldörfern ausprobiert und im besten Fall verstetigt werden.

Lösung

In dem Projekt sollen nach intensiven Bedarfsanalysen in den Handlungsräumen bürgernahe "Smart Country Services" entstehen, die die Lebensqualität und die Mobilität in den Ländlichen Regionen des Kreises Lippe und Höxter verbessern. Im Vorfeld werden dafür Bedingungen für eine erfolgreiche Implementierung analysiert und aufgestellt. Parallel wird dabei untersucht, welche Technologien und Vorgehensweisen „Industrie 4.0“ bietet, um diese umzusetzen. In der anschließenden Erprobungsphase werden die entwickelten Lösungen in den Modellorten erprobt. Wie hoch die Akzeptanz der neuen Technologien ist und welche Zielgruppen erreicht wurden wird dann die Evaluationsphase zeigen.

In folgenden Anwendungsfeldern sollen diese Services entwickelt werden:

  1. Handlungsfeld „Mobilität“
  2. Handlungsfeld „Ehrenamt“
  3. Handlungsfeld „e-Partizipation
  4. Handlungsfeld „e-Governance“

Ergebnis

Durch das Projekt soll ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickelt werden, welches die bestehenden "SmartCountryServices" weiterführt und diese kontinuierlich ausweitet. Der Nutzer dieser Dienste steht dabei im Mittelpunkt: Es muss daher gewährleistet werden, dass die Nutzerfreundlichkeit für Jedermann gegeben ist. Dies soll durch die Einbeziehung aller regionalen Akteure, wie z.B. Forschungseinrichtungen, Verkehrsgesellschaften, Bürgerinitiativen, Politik und viele weiteren erreicht werden. Darüber hinaus trägt das Projekt durch die Vernetzung vieler Akteure zu einer anwendungsorientierten Fortentwicklung der „Industrie-4.0“-Kompetenz und damit zur regionalen Innovationskraft in OWL insgesamt bei. Zudem wird Smart Country Side durch die Erkenntnisse und Ergebnisse ein Konzept aufzeigen, wie man die "SmartCountryServices" auf andere Ländliche Region übertragen kann.

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Habighorst
Kreis Lippe, Projekmanagerin
T 05231 62-1150
Heidrun Wuttke
GfW im Kreis Höxter, Projektmanagerin
T 05271 9743-18