OPAK: Offene Engineering-Plattform für autonome, mechatronische Automatisierungskomponenten in funktionsorientierter Architektur

Projektpartner: inIT Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo, Festo, ASYS Automation Systems, Codesys, elrest, fortiss, InTreCOM Groupd

Beschreibung: Aufgrund zunehmender Produktvarianz müssen Automatisierungssysteme anpassbar und konfigurierbar sein. Im Projekt OPAK sind vollständig integrierte Automatisierungskomponenten und ein funktionsorientierter Engineering-Ansatz miteinander gekoppelt. Das funktionale Engineering nutzt die funktionale Beschreibung der Automatisierungskomponenten um damit den gewünschten Ablauf zu definieren. Die in OPAK entwickelten Demonstratoren und Engineering Verfahren wurden genutzt, um ein Steuerungssode-Synthese Verfahren in einer ersten Version in einem Software Tool umzusetzen und anzuwenden. Der Demonstrator besteht aus mehreren austauschbaren Stationen, die zur Laufzeit umgebaut werden können. Der Ablauf wird dabei automatisch an die aktuelle Situation angepasst und ist mit Hilfe RFID Technologie in der Lage, selbstständig seinen Aufbau zu erkennen. Es wurde eine vollständige 3D Simulation auf Basis eines 3D Modells realisiert, die für die virtuelle Inbetriebnahme z.B. bei Testfällen genutzt werden kann.

Nutzen: Komponenten können nun ohne großen Verkabelungs- und Verschlauchungsaufwand miteinander kombiniert werden. Durch das funktionale Engineering muss der Anwender nicht mehr in Signalen des Systems denken und programmieren, sondern kann die Komponenten semantisch auf funktionalem Niveau ansprechen z.B.: “Zylinder ausfahren“.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Oliver Niggemann, inIT Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo, Tel. 05261/ 702 5395, oliver.niggemann@hs-owl.de 

Ansprechpartner
Thore Arendt
OWL GmbH, Projektleiter Industrie 4.0
T 0521 96733-288