KoMoS: Konzeption modellbasierter Benutzerschnittstellen für verteilte Selbstbedienungssysteme

Projektpartner: inIT Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo, Wincor Nixdorf

Beschreibung: Selbstbedienungsterminals setzen sich im Alltag immer mehr durch und umfassen bereits ein breites Dienstleistungsspektrum von Unterhaltung, Information, Verwaltung, Geld- und Zahlungswesen bis hin zur Personenbeförderung. Kunden erwarten eine einfache Bedienbarkeit, Informationssicherheit und Anbindung an mobile Endgeräte wie Smartphones. Ziel des KoMos Projektes ist die Erforschung eines Konzepts für die effiziente Entwicklung adaptiver, interaktiver Selbstbedienungssysteme in einer Multiplattformumgebung, bei denen sowohl die Benutzerschnittstelle als auch die Systemfunktionalität anpassungsfähig ist. Mittels eines integrierten Eyetrackers kann sich der Nutzer durch das Anvisieren von Symbolen berührungslos am System authentifizieren. Das Ausspähen der Authentifizierungsdaten durch Dritte („Shoulder-Surfing“) wird dadurch langfristig keine Gefahr mehr darstellen.

 Nutzen: Eine rund um die Uhr Verfügbarkeit ermöglicht den Nutzern eine höhere Mobilität und Flexibilität. Ein Zielszenario zeigt eine verteilte Auszahlungs-Transaktion, bei der ein Nutzer eine Auszahlung auf dem SmartPhone vorbereitet und diese am Geldautomat durchführt. Mit den webbasierten Prototypen können Auszahlungen bereits von zuhause oder unterwegs mit dem eigenen Computer, Tablet oder Smartphone vorbereitet werden. Die Interaktion mit dem Geldautomaten beschränkt sich nun auf die Authentifizierung des Nutzers und die Geldausgabe. Die Sicherheit der Transaktionen steigt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Dr. habil. Carsten Röcker, inIT Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo, Tel. 05261/ 702 5395, carsten.roecker@hs-owl.de

Ansprechpartner
Thore Arendt
OWL GmbH, Projektleiter Industrie 4.0
T 0521 96733-288