Flexible Montage durch Fertigungsinseln

Projektpartner: Universität Bielefeld, Harting

Beschreibung:

Durch ein integriertes Konzept für flexible Fertigungslinien lassen sich Fertigungsmodule dynamisch kombinieren, ohne dass eine manuelle Programmierung vor Ort erforderlich ist. Neben der dafür notwendigen modularen Systemarchitektur wurden neuartige Konzepte für prozessintegrierte Benutzerschnittstellen erarbeitet. Sie bilden eine wichtige Grundlage für eine interaktive Beschreibung und schrittweise Verbesserung der für eine Produktionsaufgabe notwendigen Prozesslogik. Darüber hinaus wurden im Projekt Strategien entwickelt, um eine dynamische Anbindung von Prozesskomponenten z. B. eines Roboterarms an ein Fertigungsmodul im Sinne von »Plug and Produce« zu ermöglichen.

Nutzen:

Mitarbeiter werden bei der Konfiguration, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Fertigungslinien unterstützt. Der modulare Aufbau, die flexible Steuerung und die Integration von Assistenzsystemen verbessern die Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit von wandlungsfähigen Produktionssystemen, ohne die Qualität und Prozesssicherheit zu beeinträchtigen. Die Kosten für die Inbetriebnahme der Fertigungslinien vor Ort werden erheblich reduziert.

Ansprechpartner: Dr. Carola Haumann, Universität Bielefeld, Tel. 0521 1065154, chaumann@cor-lab.uni-bielefeld.de

Ansprechpartner
Thore Arendt
OWL GmbH, Projektleiter Industrie 4.0
T 0521 96733-288