DiMan – Direkte Digitale Fertigung

Projektpartner: Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo, Siemens usw.

Beschreibung: Die Direkte Digitale Fertigung im Kontext der Industrie 4.0 ist ein vom Land NRW geförderter Forschungsschwerpunkt am Campus Lemgo. Das übergeordnete Ziel ist es, die physische und virtuelle Durchgängigkeit des gesamten Produktentstehungsprozesses von der Definition der Anforderungen über den Prototypenbau bis hin zur Fertigung zu realisieren. Dabei werden gleichermaßen unterschiedliche innovative Fertigungstechnologien und neue Konzepte der Mensch-Maschine-Interaktion einbezogen. Ein Schwerpunkt ist die Ausschöpfung der Potenziale der direkten digitalen Fertigungstechnologien, wie Gestaltungsfreiheit, kosteneffiziente Individualisierung von intelligenten Produkten und Funktionsintegration.

Neun Lehrstühle der Hochschule haben sich zusammengeschlossen, um Voraussetzungen für die Direkte Digitale Fertigung im Kontext der Industrie 4.0 zu schaffen und das Thema ganzheitlich zu betrachten. So wird im Rahmen von DiMan u.a. für das 3D Druck Verfahren ein durchgängiges Datenmodell entwickelt, das sich in die gesamte Prozesskette integrieren lässt und einen branchenübergreifenden Einsatz ermöglicht.

 Nutzen: Je besser Daten über die Geometrie der Produkte, das Material, die Montage etc. aufbereitet und miteinander verbunden werden, desto reibungsloser können die einzelnen Vorgänge ineinandergreifen. Das beschleunigt den Herstellungsprozess bei gleichbleibender Qualität und Kosten. KMU können von der Digitalisierung ihrer Prozesskette profitieren und individuelle Produkte vollautomatisiert und kostengünstig auf Grundlage digitaler Daten entwickeln, produzieren und bestenfalls dem Kunden oder der Kundin direkt ausliefern.

Ansprechpartner: Daniel Jung, Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo, Tel. 05261/ 702 5395, daniel.jung@hs-owl.de

Ansprechpartner
Thore Arendt
OWL GmbH, Projektleiter Industrie 4.0
T 0521 96733-288