Mensch-Maschine-Interaktion

Die zunehmende Durchdringung von Produkten und Produktionsverfahren mit Informations- und Kommunikationstechnik stellt hohe Anforderungen an die Entwicklung. Darüber hinaus fordert sie neue Wege der Interaktion der Bediener mit den Maschinen und Anlagen.

Moderne Interaktionstechnologien eröffnen neue Möglichkeiten bei der Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion. Neben klassischen zeichenorientierten und grafischen Schnittstellen haben sich verschiedene fortgeschrittene Interaktionsformen etabliert, die von sprachbasiert über haptisch bis hin zu wahrnehmungsgesteuert (z. B. multimodal) reichen.

Die Forschungseinrichtungen stellen innovative Methoden und Verfahren für intuitive Bedienschnittstellen von Produkten und Produktionssystemen bereit. Dabei geht es um die Bereiche Gestensteuerung, Taktilsensorik, Blickverfolgung sowie virtuelle und augmentierte Realität. Dadurch können Unternehmen die Benutzerfreundlichkeit, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Maschinen, Anlagen und Geräten optimieren.

Anwendungsbereiche

  • Bedienschnittstellen bei Maschinen und Fertigungsverfahren
  • Flexible Montage und Fertigung
  • Nutzerorientierung von Produkten
  • Produktentwicklung und Produktionsplanung

Wirkungen für Unternehmen

  • Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit von Maschinen und Anlagen
  • Höhere Effizienz der Produktion und bessere Qualität der Produkte
  • Optimierung der Arbeitsbedingungen, insbesondere für ältere Arbeitnehmer
  • Optimierung des Zusammenspiels von Mensch und Maschine

Anwendungsbeispiele und Lösungen

  • Flexible Montage durch Fertigungsinseln (Universität Bielefeld, Harting)
  • Virtuelle Design Reviews im Maschinenbau (Heinz Nixdorf Institut, WP Kemper)