Schaufenster machen Digitalisierung erfahrbar

21 Schaufenster in OWL machen Anwendungen, Möglichkeiten und Wirkungen der digitalen Transformation sichtbar. Sie finden eine große Resonanz bei Experten und Multiplikatoren – nicht nur in OWL, sondern auch international.

Foto: Food-Processing Initiative e. V.

In der Schaufenster Route OWL 4.0 zeigen Unternehmen, Forschungsinstitute und Bildungseinrichtungen aus OstWestfalenLippe konkrete digitale Lösungen, mit denen sie den Herausforderungen der Zukunft begegnen.

Von der digitalen Ausbildungsfabrik, über eine smarte Laborwohnung, bis hin zur intelligenten Produktionshalle: Die Standorte der Schaufenster Route OWL 4.0 decken die verschiedensten Themen aus den Bereichen Arbeitswelt, Life Science, Produktion sowie Energie und Bauen ab.

Seit 2016 haben bereits über 500 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik sowie zahlreiche weitere Multiplikatoren das Angebot genutzt, sich über die Potenziale der Digitalisierung zu informieren und mit den jeweiligen Experten vor Ort zu diskutieren.

Unter den Teilnehmern der Schaufensterführungen waren auch zahlreiche überregionale und internationale Gäste aus Bosnien, Korea, den Niederlanden, Norwegen und den USA vertreten. So waren im Mai im Rahmen der Transatlantic Cluster Initiative, die die Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Clustern fördern soll, 15 Wirtschaftsförderer, Forscher und Netzwerker aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft nach Bielefeld gereist. Sie informierten sich über die neueste Ansätze für die Digitalisierung  in der Lebensmittelindustrie, die die Food-Processing Initiative und das Institut für Lebensmitteltechnologie NRW  der Hochschule OstWestfalenLippes in ihren Projekten auf den Weg gebracht haben. Anschließend konnten sich die Gäste in einem unserer Schaufenster, dem CoR-Lab der Universität Bielefeld, von neuen Anwendungsfelder der Digitalisierung überzeugen.  Präsentiert wurden konkrete und anschauliche Lösungen aus den Bereichen kognitive Robotik, Maschinelles Lernen sowie der Mensch-Maschine-Interaktion. Diese Technologien spielen auch für den Einsatz in der Lebensmittelherstellung, etwa im Bereich der Ressourceneffizienz oder der Qualitätssicherung, eine immer wichtigere Rolle.

„In enger Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Zukunft der Lebensmittelindustrie und der Arbeitswelt vorzudenken – das kennzeichnet uns in OstWestfalenLippe.  Unsere Lösungsansätze und Erfahrungen finden auch international eine starke Resonanz. Die Besucher loben den hohen Innovationsgrad und den klaren Praxisbezug unserer Ansätze. Dadurch entstehen neue Kontakte und Kooperationen zum Nutzen von Wirtschaft und Wissenschaft. Internationale Vernetzung ist ein wichtiger Faktor, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken“, sagt Norbert Reichl (Geschäftsführer Food-Processing Initiative e. V.), der das Programm und die Schaufensterführung in Kooperation mit Dr. Sebastian Wrede von der Universität Bielefeld organisiert hat.

Multiplikatoren und Experten sind weiterhin eingeladen, sich im Rahmen von Führungen ein die Schaufenster zu besuchen. Nutzen auch Sie das Angebot und informieren Sie sich über die vielfältigen Chancen, welche die Digitalisierung für OstWestfalenLippe bereithält.

Weitere Informationen zu den Schaufenstern und Angeboten finden Sie hier.

Ansprechpartner
Jan Großewinkelmann
Projektmanager
T 0521 96733-285